Markus Hannebauer, Mai 2019

Guido van der Werve

Auf gefrorenem Wasser vor einem Eisbrecher gehen, einen 1.000-Meilen-Triathlon von Warschau nach Paris unternehmen oder 24 Stunden lang auf dem Nordpol stehen – die Filme von Guido van der Werve (geb. 1977) sind oft von schlichter körperlicher Ausdauer getragen. Doch zugleich – und nicht ohne eine gute Portion trockenen Witzes – vermitteln sie treffende und klare Bilder für existentielle und universelle Gefühle: Sehnsucht, Melancholie, Isolation, die Prekarität des Lebens. Van der Werve – klassisch ausgebildeter Musiker und leidenschaftlicher Athlet – spielt stets die Hauptrolle in seinen aufwändig komponierten Filmen und schreibt oft seine eigenen Partituren. Anlässlich der Eröffnungsausstellung bei Fluentum präsentiert dieser bei Kerber Verlag erschienene Band das Werk des Künstlers anhand einer Auswahl von sechs Arbeiten.

Guido van der Werve
Number eight, nine, twelve, thirteen, fourteen, seventeen
Redaktion Markus Hannebauer
Texte von Michael Maizels, Jenny Johnson, Isabel de Sena
Gestaltung Jörg Adam
Kerber Verlag, Mai 2019
Hardcover, 20 x 25 cm, 120 Seiten
Englisch
ISBN 978-3-7356-0601-3
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