I am not sea, I am not land
Anlässlich des umfangreichen Projekts I am not sea, I am not land im Haus der Kunst hat Fluentum eine neue Werkserie von Cyrill Lachauer unterstützt. Sie besteht aus einer mehrteiligen Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten. I am not sea, I am not land lässt sich als düstere Weiterentwicklung seines letzten Films Dodging Raindrops – A Seperate Reality lesen, der ebenfalls von Fluentum gefördert wurde.
Im Zentrum von Lachauers neuen Arbeiten steht die menschliche Idee von Land in ihren verschiedenen Ausprägungen: von der idealisierten Form der Heimat bis hin zu politischen Dimensionen der Annexion und Besetzung von Land als „unentdecktes" Territorium. Lachauer bleibt dabei nicht der distanzierte Beobachter hinter der Kamera, sondern befragt auch seine eigene Position, indem er soziopolitische Fragen zu Geschlecht, Identität, sozialer Klasse und Nation aufgreift.
Register
I am not sea, I am not land
Cyrill Lachauer
2020