Number seventeen, killing time attempt 1, from the deepest ocean to the highest mountain
In einer Badewanne stehen und so viele Schritte machen, wie es brauchen würde, um in den tiefsten Abgrund des Ozeans hinabzusteigen (Marianengraben, -11.040 Meter); auf ein Bett springen, bis die äquivalente Höhe des höchsten Berges der Erde erreicht ist (Mount Everest, 8.848 Meter)—Guido van der Werves Arbeit Number seventeen, killing time attempt 1, from the deepest ocean to the highest mountain verkörpert den für den Künstler typischen trockenen und ausdruckslosen Humor.
Wie viele frühere Arbeiten van der Werves setzt diese 2-Kanal-Videoinstallation stark auf körperliche Ausdauer und Athletizismus. Die fast zehn Stunden langen Videos vermitteln ein Gefühl für die Monotonie eines so einsamen Kampfes. Seiner realen Umgebung entkleidet und im Haus des Künstlers in Finnland neu kontextualisiert, gelingt es dem Werk auch, das Gefühl des Grenzenerreichens einzufangen und zu sezieren—sowie das Wesen dessen, wofür und wogegen wir kämpfen könnten: uns selbst.
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Number seventeen, killing time attempt 1, from the deepest ocean to the highest mountain
Guido van der Werve
2015
2-Kanal-Videoinstallation, Farbe, Stereo
1920px x 1080px, 9 Std. 41 Min.